Unsere Ziele

Was sind unsere Ziele ?

Der Steuerungskreis der Kompetenzinitiative fördert die Zusammenarbeit der Unternehmen aus der Bio-Branche in der Metropolregion Nürnberg. Weitere Ziele der Initiative sind:

Netzwerke bilden zwischen den Unternehmen der Bio-Branche

Der Bio‑Markt in der Region hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt und ist heute stärker vernetzt. Dennoch existiert weiterhin kein einheitliches gemeinsames Sprachrohr, das alle Akteure bündelt.

Wir wollen Regionalalternativen aufzeigen – dazu gab und gibt es bereits zahlreiche Projekte. Die Potenziale, um diese zu nutzen, können jedoch nur vollständig ausgeschöpft werden, wenn die Bio‑Akteure zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen.

Beispiele:

    • Projekt der Bayerischen Staatsregierung: BioRegio 2030
    • Projekt der Stadt Nürnberg: Bio-Metropolregion Nürnberg
    • Öko-Modellregion Nürnberg, Nürnberger Land
    • Projekte im Bereich Gemeinschaftsverpflegung (z. B. Kommunale Bio‑Beschaffung)
    • Projekt Regina GmbH: Öko-Modellregion im Landkreis Neumarkt i. d. Oberpfalz

Diesen Zustand wollen wir weiterentwickeln und eine noch stärkere Gemeinschaft hervorbringen, denn vielleicht gibt es noch viele weitere nennenswerte Projekte und wir wissen nichts davon, weil momentan noch kein gemeinsamer Knotenpunkt geschaffen wurde und die Ziele der einzelnen Akteure auch zu unterschiedlich sind.

Für die Zukunft brauchen wir eine gemeinsame Quelle für alle Bio-Anbieter in allen Bereichen.

Fördern der Zusammenarbeit von Unternehmen aus der Bio-Branche in der Metropolregion Nürnberg (in Bearbeitung)

Hier soll eine zentrale Plattform (Datenbank) entstehen, auf der das „Suchen und Finden“ von relevanten Informationen zwischen Unternehmen / Händlern  / Dienstleistern möglich ist.
Kooperation von Naturschutz, Umweltbildung, ökologischem Landbau und zukunftsfähiger Wirtschaftsförderung.

Schaffen von Markttransparenz

Je mehr Informationen über den Bio-Markt bekannt sind desto bessere Entscheidungen können getroffen werden und das reduziert wiederum Fehlinvestitionen.

Ein zentraler Aspekt ist die transparente Preisbildung: Wie ein Preis entsteht und woraus er sich zusammensetzt, muss nachvollziehbar sein. Gleichzeitig soll der Konsument stärker in die Produktionsprozesse eingebunden werden. Produktion und Konsum bilden eine Einheit – genauso wie die anschließenden Schritte der Entsorgung und des Recyclings.

Marktübersichtlichkeit schafft Vertrauen. Besonders in Krisenzeiten suchen Verbraucher nach Alternativen, mit denen sie selbst Einfluss auf Umwelt und Wirtschaft nehmen können. Der Konsument von Bio‑Produkten entscheidet sich bewusst und langfristig – dieses Vertrauen darf nicht enttäuscht werden.

Transparentes Wirtschaften schafft Nachhaltigkeit. Der Gewinn steht nicht ausnahmslos im Vordergrund; er ist zur Fortführung und Investition notwendig, aber auch ökologische und soziale Faktoren gehören dazu.

Strategische Positionierung der Bio-Branche in der Metropolregion Nürnberg als führende Bio-Region in Deutschland (Regionalmarketing)

Der Ausbau der ökologischen Produktion durch die Erhöhung der ökologisch bewirtschafteten Fläche und der Anzahl an Bio‑Betrieben ist weiterhin erklärtes Ziel.

Im Rahmen des aktuellen Landesprogramms BioRegio2030 verfolgt Bayern das Ziel, den Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen bis 2030 deutlich zu erhöhen und die regionale Wertschöpfung weiter auszubauen.

Dies kann nur durch die Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel, Gastronomie, Verbrauchern und Gesellschaft gelingen.

Aufgaben sind:

    • Öffentlichkeitsarbeit
    • Bildungs- und Beratungsmaßnahmen
    • Verwendung und Verkauf von heimischen Bio-Produkten
    • Marketingmaßnahmen
    • Verbraucherberatung

 Aufdecken von Synergieeffekten

Wettbewerbsvorteile erkennen und nutzen, z. B. Kostenersparnis bei der gemeinsamen Entwicklung von Produkten, gemeinsame Nutzung von Ressourcen oder Vertriebskanälen.

Kooperationen schaffen, z. B. zwischen Erzeugern und Gastronomen zur Abnahme von Bio‑Lebensmitteln für Bio‑Gerichte. Dadurch steigt der Bio‑Anteil in der Gastronomie und kann auch in touristische Angebote eingebunden werden.

Auch die Gemeinschaftsverpflegung in Kantinen, Schulen und öffentlichen Einrichtungen gewinnt zunehmend an Bedeutung und bietet großes Potenzial für regionale Bio‑Produkte.

Sensibilisieren durch Öffentlichkeitsarbeit für die Bio-Branche

Um die Verbraucher aufzuklären, was es bedeutet „Bio“ zu kaufen braucht es manchmal auch ungewöhnliche Aktionen. Der Preis ist bei den meisten Verbrauchern das wichtigste Kaufkriterium. Lässt sich Qualität und Schnäppchenpreis wirklich miteinander vereinbaren?

Der Konsument wird dabei von vielen Seiten von seiner Kaufentscheidung beeinflusst. Besonders Marketingmaßnahmen lassen den Käufer über bestimmte Aspekte oft unaufgeklärt.

Dieser 5-minütige Film greift dieses Beispiel sehr gut auf, dass die Bewusstseinsbildung für regionale, transparente Kreisläufe im Ökolandbau noch weiter vorangetrieben werden muss.

Kampangnen-Film von Ökoplusfair 

Fördern der regionalen Vermarktung von Bio-Produkten

Die Metropolregion Nürnberg gehört zu den wichtigen Bio‑Standorten in Deutschland und entwickelt sich kontinuierlich weiter.

Das Zusammenspiel vieler erfolgreicher Projekte trägt dazu bei, dass die Region im Bereich Nachhaltigkeit und Bio eine Vorreiterrolle einnimmt.

Versorgungssicherheit schaffen

Neue Handlungsansätze finden, um die Versorgung der Region mit ökologischen Produkten umfangreicher zu gestalten

Kaufkraft vor Ort stärken

Vorteile von Bio-Produkten herausarbeiten

Stärkung des ländlichen Raumes und die Identifikation von Perspektiven für die bäuerliche Landwirtschaft

Vermeidung von Redundanzen

Das mehrfache Vorhandensein von Informationen an unterschiedlichen Stellen, ohne gegenseitiges Wissen, führt zu doppelter Arbeit und ist ineffektiv.

An vielen Stellen entstehen in der Region Projekte, was grundsätzlich positiv ist. Noch effektiver wird es jedoch, wenn die Akteure voneinander wissen, sich austauschen und Synergien nutzen. Vielleicht ist ein gegenseitiger Austausch möglich oder Projekte können aufeinander aufbauen und sich gegenseitig unterstützen.